26. Juli 2010 von Herbert Schmidt

Aktiv im Alter - Foto: Rainer Sturm pixelio.de
Als ich vor Kurzem die ersten
Evaluationsergebnisse aus dem Programm „Aktiv im Alter“ las, war ich über eine Aussage schon erstaunt. Diese möchte ich hier zitieren:
An einigen Standorten wird das Ehrenamt gleichgesetzt mit dem Engagement in Vereinen. Die Vereine prägen die lokale Kultur des Engagements. Sie bieten eine wertvolle Grundlage
für die soziale und kulturelle Produktivität und Stabilität von Gemeinden. Sie sind aber nicht immer offen für neue Formen der Partizipation und des Engagements und verschließen sich so Bürgerinnen und Bürgern, die an neuen Formen interessiert sind. An einigen Standorten musste die Erfahrung gemacht werden, dass die in „Aktiv im Alter“ auch geförderten, nicht vereinsgebundenen Engagement- und Partizipationsformen als Konkurrenz erlebt werden. Das behindert die Entstehung neuer Projekte und verhindert die Gewinnung im Verein bisher nicht Engagierter, die für die Gestaltung des demographischen Wandels hoch bedeutsam sein können.
Für mich stellt sich nun die Frage, wie sehen das die seniorTrainerinnen und seniorTrainer in Bayern? Bitte für Antworten die Kommentarfunktion benutzen.
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5. Juli 2010 von Herbert Schmidt
Derzeit sind gemeinnützige Organisationen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Das thematisiert die Broschüre »Freiwilligen-Engagement professionell gestalten« zur gleichnamigen Fachtagung (19.11.2009) der Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Broschüre rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Organisationen auf neue Anforderungen in ihrer Arbeit mit Freiwilligen durch ein professionelles Freiwilligen-Management reagieren können. Inhalt ist unter anderem, wie Freiwillige gewonnen werden können, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen etabliert werden kann und welcher Voraussetzungen eine adäquate Motivation und eine gute Anerkennungskultur bedürfen. Die Broschüre enthält außerdem viele Tipps für die Praxis und Hinweise zur Vertiefung der Themen.
Download der Broschüre hier
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28. Juni 2010 von Herbert Schmidt

Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer mit einem Bundesweibel
Am 21. Juni 2010 fand an der Hochschule Luzern Soziale Arbeit, die 4. Jahrestagung von Innovage statt. Sie stand unter dem Motto „Aufbruch …“.
Es waren rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Innovage wurde seit der Gründung Ende 2006 von Migros-Kulturprozent (MKP) finanziert und von der Hochschule Luzern Soziale Arbeit wissenschaftlich begleitet. Mit der Tagung am 21.6.2010 wurde Innovage in die Selbständigkeit überführt.
In ihrem Referat verweist Pascale Bruderer, die Nationalratspräsidentin (33 Jahre alt) auf die besondere Bedeutung einer gelebten Solidarität in der Gesellschaft. Um die Bedeutung ihres Besuches in Luzern zu untermauern, wurde sie von einem „Bundesweibel“ ( so werden in der Schweiz die Amtsdiener bezeichnet) begleitet.Auf der Webseite http://www.intergeneration.ch/ wird das Thema „Brückenschlag zwischen den Generationen“ behandelt.
In den nachfolgenden Referaten wurde eine Reihe von Projekten und Aktivitäten dargestellt. Die Innovage-Beraterinnen und Berater beraten auf sehr hohem Niveau andere Organisationen bei der Planung und Realisiering von Projekten. Es gibt zur Zeit in der Schweiz 6 Innovage-Netzwerke, das Siebente ist im Tessin in der Gründungsphase. Es gibt bisher insgesamt rund 200 Innovage-Beraterinnen und Berater in der Schweiz.
Mehr Informationen zu Innovage
hier
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3. Juni 2010 von Herbert Schmidt
Die Beziehung zwischen Festangestellten und Freiwilligen ist nicht immer einfach. Vielfach gibt es typische Konflikte bzw. eine besondere Konfliktdynamik in der Arbeit mit Freiwilligen. Katharina Witte, Supervisorin und freiberufliche Organsiationsberaterin, schildert in ihrem Gastbeitrag praxisnah und anhand einer Fülle von Beispielen, welche Konflikte zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen entstehen und mit welchen Strategien sie überwunden werden können. Sie ist überzeugt: Häufig ist nicht der wie auch immer geartete Konflikt das Problem, sondern der ungeübte Umgang damit.
Katharina Witte: Konflikte sind keine einfachen Freunde, aber man sollte sie sich nicht zu Feinden machen Gastbeitrag hier
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2. Juni 2010 von Herbert Schmidt

Kristina Schröder hat den 6. Altenbericht entgegengenommen. Quelle: BMFSFJ
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder hat heute den 6. Altenbericht entgegen- genommen.
Erstellt wurde er von einer Sachverständigen- kommission unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Kruse.
Der 6. Altenbericht steht unter der Überschrift „Altersbilder in der Gesellschaft“. Er soll dazu beitragen, ein modernes, realistisches und zukunftsgerichtetes Altersbild zu verankern und eine öffentliche Debatte anzustoßen und zu begleiten.
Das Bundesfamilienministerium wird nach der Übergabe die Stellungnahme der Bundesregierung zum 6. Altenbericht erarbeiten, die vom Kabinett verabschiedet, dem Bundestag zugeleitet und dann im kommenden Herbst veröffentlicht wird.
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27. Mai 2010 von Herbert Schmidt
Klara Witte berichtet: in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Agentur in Ansbach haben wir das erste EFI-Seminar erfolgreich abgeschlossen. Die Übergabe der Zertifikate erfolgte durch unseren ehem. Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Herrn Klaus-Dieter Breitschwert. Ein Bürgermeister und 3 Stadträte haben an der Veranstaltung teilgenommen, insges. ca. 20 Leute. Von ursprünglich 9 Leuten haben 8 das Zertifikat erhalten
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18. Mai 2010 von Herbert Schmidt
Deutschland, Österreich und die Schweiz handeln unterschiedlich bei der Förderung und Zugängen zu freiwilligem Engagement und Bürgerbeteiligung. Grenzüberschreitender Austausch und gegenseitiges Lernen sind wesentlich, um zu neuen Ideen und Lösungen zu gelangen. Der erfolgreiche Auftakt der Dreiländer-Tagungsreihe in Konstanz im Februar 2009 wird daher in diesem Jahr fortgesetzt: Am 25. und 26.10.2010 laden die Kooperationspartner – neben dem BBE auf deutscher Seite u. a. das BMFSFJ und das Land Baden-Württemberg, die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft und das Lebensministerium Österreich – zur 2. Grenzenlos-Konferenz nach Zürich ein. Fokus der diesjährigen Vernetzungskonferenz sind bürgerschaftliches Engagement in der Kommune und die lokale Bürgergesellschaft. Die Konferenz ist Teil der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft.
Weitere Informationen hier
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17. Mai 2010 von Herbert Schmidt
Ich lernte Rudi Struck bei unserer gemeinsamen Qualifizierung zu seniorTrainern im November 2002 in Hundsdorf kennen. Immer wieder kreuzten sich unsere Wege und ich war und bin es immer noch über sein vielfältigen Engagement und seine Aktiviät erstaunt.
Der BR brachte in seiner Sendereihe „Wir in Bayern“ einen Bericht über seine Arbeit.

Zum Starten des Videos bitte das Bild anklicken
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28. April 2010 von Herbert Schmidt
Zum 2. Europäischen Tag der Solidarität der Generationen am 29. April 2010 werben die in der BAGSO zusammengeschlossenen über 100 Seniorenorganisationen mit rund 13 Mio. älteren Mitgliedern ein neues, erweitertes Verständnis vom Generationenvertrag.
Generationenbeziehungen beschränken sich nicht auf das staatlich organisierte Umlageverfahren. Viele Milliarden Euro werden jedes Jahr – ganz unabhängig von den Sozialsystemen – zwischen den Generationen transferiert. Zwei von drei Pflegebedürftigen werden von Familienangehörigen zu Hause versorgt. Hinzu kommen unzählige Unterstützungsleistungen, wie Enkelkinderbetreuung, Besorgungsdienste oder Hilfe im Haushalt.
Zahlreiche Projekte und Initiativen zeugen von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung weit über die Familie hinaus. So sind im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements bei den 60- bis 69-Jährigen 37 % aktiv, darunter zahlreiche in generationenübergreifenden Projekten wie Patenschaften für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte.
In ihrer Leipziger Erklärung betonen die Seniorenorganisationen die Bereitschaft der Älteren, ihren Beitrag zur Generationensolidarität zu leisten.
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17. April 2010 von Herbert Schmidt
Eine erste systematische Studie zum Thema »Geld im Ehrenamt« hat das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg veröffentlicht. Die Studie bietet einen Überblick zu allen etablierten Formen der finanziellen Entschädigung freiwilligen Engagements und ehrenamtlicher Aktivitäten, wie sie in Baden-Württemberg vorkommen. Neben der Darstellung von Funktionen und Risiken der Monetarisierung werden auch unterschiedliche Strategien im Umgang mit monetarisierten Engagementformen aufgezeigt. Die Untersuchung wurde vom baden-württembergischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Senioren in Auftrag gegeben. Zugleich ist ein »Wissensmagazin« zum Thema »Geld im Ehrenamt« im Auftrag des Ministeriums erarbeitet worden.
Die Studie im Wortlaut
Zum Wissensmagazin
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