Freiwilligenagenturen und -Zentren, Seniorenbüros und Selbsthilfekontaktstellen sind zeitgemäße Infrastruktureinrichtungen der Engagementförderung. Sie haben sich als bedeutsame Vernetzungs- und Entwicklungsstrukturen der lokalen Förderung von freiwilligem Engagement, Ehrenamt und Selbsthilfe bewährt. Dies war die Meinung der Enquête-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages und ist auch die Meinung des „Nationalen Forums für Engagement und Partizipation“. Empfohlen wird der nachhaltige Auf- und Ausbau dieser Einrichtungen: „Infrastruktureinrichtungen der Engagementförderung, so die übereinstimmende Einschätzung im Nationalen Forum, sollten nachhaltig verankert und gefördert sowie trägerübergreifend vernetzt sein“.
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Josef Hecken: “Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement ist wichtiger Motor für zukunftsorientierte Engagementpolitik”.
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend, Josef Hecken, begrüßt, dass der Deutsche Bundestag erneut einen Unterausschuss “Bürgerschaftliches Engagement” einsetzt und beglückwünscht den Vorsitzenden des Unterausschusses Herrn Bundestagsabgeordneten Markus Grübel. Mit der Einsetzung des Unterausschusses, der am 3.3.2010 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentrat, wird deutlich, welche Bedeutung das bürgerschaftliche Engagement für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für die zukünftige Gestaltung unseres Gemeinwesens hat”, betont der Staatsekretär anlässlich der ersten Sitzung des Gremiums. “Nur wenn sich die Bürgerinnen und Bürger freiwillig engagieren, werden die zukünftigen Herausforderungen, wie zum Beispiel der demografische Wandel, zu bewältigen sein”, so Hecken.
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Der demographische Wandel stellt eine der größten Herausforderungen für die Zukunft Bayerns und seiner Regionen dar. Wir sehen uns nicht nur mit der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung und einer schrumpfenden Anzahl Jüngerer konfrontiert, wir müssen uns auch damit auseinandersetzen, dass einige Regionen an Bevölkerung verlieren, während insbesondere Ballungszentren teilweise erhebliche Zuwächse verzeichnen. Diese Entwicklung stellt an die soziale Infrastruktur hohe Ansprüche, nicht nur hinsichtlich der Versorgungseffektivität und Finanzierbarkeit.
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Im Zuge der Demographie ergeben sich auch gesellschaftliche Veränderungen – wie die Tendenz zu kleineren Haushalten und geringeren familiären Bindungen -, die das soziale Zusammenleben sowie die Bedeutung und Nachfrage nach sozialen Infrastruktureinrichtungen beeinflussen.
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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeichnet am Donnerstag, den 18.2.2010 zum 6. Mal seit 2005 Freiwilligenagenturen mit dem Qualitätssiegel
der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) aus. Staatssekretär Josef Hecken wird die Auszeichnungen um 11 Uhr im Europasaal des Paul-Löbe-Hauses überreichen. Freiwilligenagenturen beraten Bürgerinnen und Bürger, die sich auf den unterschiedlichsten Gebieten freiwillig engagieren möchten. Bundesweit gibt es derzeit rund 400 Agenturen, 112 davon sind in der bagfa organisiert.
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Die Ergebnisse des 3. Freiwilligensurveys bestätigen: Jeder dritte Deutsche über 14 Jahren übt freiwillig oder ehrenamtlich eine Tätigkeit aus. Außerdem hat sich gezeigt, dass sich das Engagementspotenzial erhöht hat. Mehr als ein Drittel der Deutschen ist grundsätzlich bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen.
Die erfolgreichste Steigerung des freiwilligen Engagements gab es in den letzten fünf Jahren bei den älteren Menschen: Sie engagieren sich immer stärker im Freiwilligendienst, insbesondere in den Bereichen Soziales, Pflege und Betreuung.
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engagiert-in-deutschland.de ist ein Kooperationsprojekt von verschiedenen teilweise gemeinnützigen Organisationen mit einer Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Damit unterscheidet es sich von „Startups“, die oftmals kreativ loslegen können. In der nächsten Zeit werden die Projektpartner vorgestellt und ihre Arbeit für engagiert-in-deutschland.de wird in einem Blog beschrieben.
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Die neue Sozialkommission zur Umsetzung des 2. Bayerischen Sozialberichts ist am 22.01.2010 zu ihrer Auftaktsitzung in München zusammengekommen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, der Vorsitzende des DGB Bayern Fritz Schösser und Sozialministerin Christine Haderthauer erläutern im Video Arbeitsweise, Auftrag und Ziel der Kommission.
Von der Diskussion mit den hochrangigen Experten der Sozialkommission erwartet sich Seehofer auch zusätzliche Lösungsansätze zu neuen sozialen Fragen wie dem zu befürchtenden Anstieg der Altersarmut, der besseren Integration von Migranten, der Durchbrechung von Hartz IV-Karrieren oder zur Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern. “Bayern soll auch in Zukunft ein soziales Gesicht haben”, so der Ministerpräsident.
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Auch im 17. Deutschen Bundestag wird es wieder einen Unterausschuss ”Bürgerschaftliches Engagement“ geben. Das beschloss der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 27. Januar einstimmig. Ein Termin für die Konstituierung steht noch nicht fest. Die CDU/CSU begrüßte vor allem, dass der Aufgabenkreis des Unterausschusses um die Themen Integration und demografischer Wandel erweitert wurde. Die SPD äußerte die Hoffnung, dass sich die gute parteiübergreifende Zusammenarbeit der vergangenen Legislaturperiode fortsetzen werde. Es sei gut, dass der Auftrag des Ausschusses angepasst worden sei, da man sich in den nächsten 20 Jahren nicht immer nur auf die Enquete-Kommission des Bundestages zum Bürgerschaftlichen Engagement berufen könne, hieß es aus der Fraktion. Die FDP betonte, im Bürgerschaftlichen Engagement drückten sich Werte wie Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn aus, die für den Zusammenhalt in der Gesellschaft sorgten. Diesen gelte es zu fördern. Die Fraktion Die Linke schloss sich dieser Auffassung an, und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zeigte sich zuversichtlich, dass das Bürgerschaftliche Engagement in Zukunft noch weitere Anerkennung erfährt.
Gemäß Paragraf 55 der Geschäftsordnung des Bundestages kann jeder Ausschuss aus seiner Mitte heraus Unterausschüsse mit bestimmten Aufträgen einsetzen.
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Die Berliner Morgenpost schreibt in ihrer Onlineausgabe am 17.1.2010:
Bislang war es praktisch unmöglich, einen vollständigen Überblick über die Berichterstattung der Springer-Zeitungen 1967/68 zu bekommen. Ab heute dokumentiert der Verlag im Internet seine viel kritisierte Berichterstattung über die Studentenbewegung.
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Und hier gibt es eine Bilderschau.
Einen weiteren Beitrag zum Thema “1968″ hat die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht.
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v.l. Karl Michael Griffig, Staatssekretär Dr. Hermann Kues, Bundesministerin Dr. Kristina Köhler, Helga Walter, Prof. Dr. Ursula Lehr, Dr. Rudolf G. Fitzner, Staatssekretär Josef Hecken und Ministerialdirektor Dieter Hackler
Nur sechs Wochen nach ihrer Ernennung empfing Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler die BAGSO-Vorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr, die das Ministeramt von 1988 bis 1991 innehatte. Damit zeigte die neue Ministerin, welchen Stellenwert sie dem Thema „Ältere Menschen“ und dem Altern als Prozess auch innerhalb ihres Ressorts geben möchte.
Die Seniorenpolitik werde ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Amtszeit, so Kristina Köhler. Sie kündigte an, dass sie sich u. a. für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege einsetzen werde. Es müssten Arbeitszeitmodelle entwickelt werden, „die mehr möglich machen“. Auch bei der Entwicklung von Strategien zur Umsetzung der Empfehlungen des im Herbst erscheinenden 6. Altenberichts suche das Ministerium einen intensiven Austausch mit der BAGSO und ihren 101 Mitgliedsverbänden, in denen rund 13 Mio. ältere Menschen organisiert sind.
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