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Sie kennen sich, die Pappenheimer im Kreis der EFI seniorTrainerinnen. Die Teilnahme am jährlichen Treffen in Pappenheim prägt, man lernt sich kennen und schätzen. Ziel dieses Weiterbildungs-seminars in der Evangelischen Landvolkshochschule und unter der bewährten Leitung durch Bernhard Eder, kifas Waldmünchen, ist das Kennenlernen von „alten“ und “jungen“ seniorTrainern, der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die Diskussion um die Weiterentwicklung bürgerschaftlichen Engagements in Bayern. 28 Teilnehmer waren mit Feuer und Flamme dabei.Das Seminar beschäftigte sich mit Themen aus dem Arbeitsalltag von seniorTrainerinnen : Wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit , ausgehend von Beispielen aus der Praxis; der Finanzierung von Projektarbeit und der Frage, wie geht es weiter mit den seniorTrainerinnen? Arbeitshilfen, Vernetzung untereinander, Unterstützung vor Ort sowie allgemeinem Erfahrungsaustausch waren weitere Themen.
Dabei knüpft Pappenheim an die Fachtagung von EFI Bayern in Ingolstadt am 21.09.2011 an, entwickelt dort vorgetragene Ideen weiter und prüft sie auf praktische Anwendbarkeit. Das zeigte sich besonders deutlich am Thema: „Wie geht es weiter mit den seniorTrainerinnen?“ Seit kurzem gibt es Pläne des Sozialministeriums, nach denen die Ausbildung und Förderung von seniorTrainerinnen in Bayern im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Es können sich auch neue Einrichtungen beteiligen, die Bedingungen sind allerdings andere als bisher. Interessenten erkundigen sich bitte beim Ministerium.
Ein offenes Dialogforum beschäftigte sich am nächsten Tag mit der Frage: „Rückenwind, Gegenwind oder Flaute? Probleme und Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements.“ In Ingolstadt war der Bayerische Freiwilligensurvey 2009 vorgestellt worden. Danach gibt es immer noch eine große Gruppe von Bürgern (> 30%), die sich gerne engagieren würden, wenn sie nur wüssten, wie man das anstellt. Hier sind wir alle gefordert, diese Menschen auf unsere Seite zu ziehen und sie anzuleiten. Eine Ausbildung zum seniorTrainerin wäre eine gute Hilfe, lernt man dabei doch eine ganze Menge über die praktischen Arbeit im Ehrenamt. Die Menschen werden immer älter, bleiben aber auch länger gesund – eine gute Voraussetzung, sie für bürgerschaftliche Aufgaben zu gewinnen. Gleichzeitig wäre das eine gute Möglichkeit, durch die Weitergabe langjährig gesammelter Erfahrungen (EFI = Erfahrungswissen für Initiativen) Jüngeren zu helfen und damit das Alter nicht nur als Last für die jüngere Generation zu sehen, sondern auch als Gewinn.
Beschlossen wurde zum Abschluss der Tagung, sie im nächsten Jahr am gleichen Ort fortzusetzen. Wir freuen uns schon jetzt darauf.
Wolfgang Stodieck, EFI Bayern e.V.

